Die Zukunft gehört den Netzwerken

Gestern standen die Produkte im Vordergrund, heute sind es die Menschen. Wer intelligent ist, verkauft über die Emotion und die persönliche Beziehung, also über Empfehlungsmarketing. Doch dies ist nur der Anfang. Die Zukunft gehört den Netzwerken. Wer heute strategisch kluge Netzwerke aufbaut und die Marktführer für sich gewinnt, sichert nachhaltig die Existenz des eigenen Unternehmens.

Netzwerke: Beziehung zum Kunden ist ausschlaggebend

Wir sind in einem Zeitalter angelangt, in dem nicht das Produkt, sondern die Beziehung zum Kunden ausschlaggebend ist. Doch die Zukunft wird denjenigen gehören, die ihre Beziehungen in einem sinnvollen Geflecht zusammen bringen. Dieses besteht aus wohl überlegten Verbindungen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen und sich in Krisensituationen gegenseitig unterstützen.

Der frühzeitige Aufbau eines solchen Netzwerks wird der Garant für die Überlebensfähigkeit des eigenen Unternehmens sein. Wer vorausschauend handelt, wird schon heute mit dem Aufbau beginnen, um die Marktführer frühzeitig für sich zu gewinnen und emotional in ein kluges Geflecht einzubinden. Dies ist der beste Wettbewerbsvorteil, die Loyalität eines starken Netzwerks.

Die ersten Erscheinungen sind bereits im Internet zu beobachten – in Social Networks werden massenhaft Kontakte zusammen geführt, aufgrund von Interessen, ähnlichen Zielgruppen oder  aus Aktionismus. Jeder sucht nach etwas und findet teils gewollt, teils zufällig Gleichgesinnte. Freudig wird die steigende Anzahl der Kontakte gezählt, aber noch ist dies kein Garant für den Erfolg, denn die Auswahl der Freunde und Fans erfolgt noch recht unkoordiniert.

Globales Netzwerk steckt noch in den Kinderschuhen

Die Vernetzungen haben noch einen recht voyeuristischen Charakter. Wir beobachten gerne, was der andere macht und loben ihn durch Achtung oder bestrafen ihn durch Missachtung. Die Lösung komplexer Aufgaben ist noch recht selten, wie zum Beispiel  in der Form wie bei Wikipedia. Unser globales Netzwerk steckt eben in den Kinderschuhen.

Die Regeln des Netzwerks 

Das Arbeiten in Netzwerken wird unsere Gesellschaft positiv verändern. Statt wie bisher in einer hierarchischen Struktur, angelehnt an unseren Unternehmensstrukturen, zu arbeiten, wird das kollaborative Erarbeiten von Produkten, Lösungen und Dienstleistungen die Zukunft sein. Die Globalisierung war der erste Schritt, die Social Networks, die Auswirkung und das Quality Networking Management sind die Zukunft.

Über Grenzen hinweg können sich Menschen für Menschen einsetzen und dabei gemeinsam die Welt neu ausrichten. Dass dies möglich ist, zeigte uns vor nicht allzu langer Zeit die Finanzkrise.

Die Arbeit jedes einzelnen Menschen und die Resultate seiner Arbeit haben Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft. Es ist wie eine Kettenreaktion. Sie ließ unser Banksystem 2009 zusammen brechen. Das war nur die Ankündigung des Anbruchs einer neuen Ära.

Das qualitativ hochwertige Netzwerk hat seine eigenen Regeln

Die Kollaboration mit anderen ist die erste und eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Netzwerkarbeit. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn wir gleichzeitig die zweite Regel beachten – die Aufgeschlossenheit zu haben, mit anderen zusammen zu arbeiten. Wer für die Gemeinschaft arbeitet, arbeitet gleichzeitig auch für sich selbst – so einfach ist das.

Die dritte Regel, die erst ganzheitliche Geflechte von Netzwerken entstehen lässt, ist die Loyalität gegenüber der Gemeinschaft. Netzwerke funktionieren langfristig nur dann gut, wenn man sich gegenseitig verbunden fühlt und Vereinbarungen einhält. Das heißt auch, dass die persönliche Ebene zwischen den Netzwerkpartnern stimmen muss. Menschen arbeiten nur dann gerne und produktiv mit anderen zusammen, wenn dort Sympathie und gegenseitige Akzeptanz herrscht.

Diese Aufgabe wird mit der Methodik des Quality Networking Management auch auf Unternehmensebene gelöst. Dies funktioniert so, dass zuerst die persönliche Beziehung in jeder einzelnen Einheit geordnet werden muss, bevor dies zwischen den Unternehmen funktioniert.

Nach dem Prinzip: „Jede Führungskraft bekommt die Mitarbeiter, die sie selbst verdient“ kann man anhand der persönlichen Beziehung zwischen Unternehmern Rückschlüsse darüber ziehen, ob auch zwei Unternehmen zusammen als Netzwerk agieren können, wenn die Persönlichkeiten der Führungskräfte zueinander passen.

Die vierte und letzte Regel ist die Fähigkeit, zielstrebig vereinbarte Ziele und Aufgaben zu lösen. Jetzt erst kann das Netzwerk seine Fähigkeit entfalten und zeigen wie gut es tatsächlich funktioniert.

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